Dritter Abschlusskurs 2026: Elf neue Pflegefachpersonen starten ins Berufsleben
Die Erleichterung war den Absolventinnen und Absolventen deutlich anzumerken: Nach drei Jahren Ausbildung und intensiven Prüfungswochen haben elf Auszubildende der Berufsfachschule für Pflege an der Akademie ihr staatliches Examen erfolgreich bestanden.
Fabian Polzer, Stellvertretender Leiter der Berufsfachschule für Pflege, übergibt einer Absolventin ihr Zeugnis
Bei der feierlichen Übergabe der Zeugnisse in der Aula 3 der Akademie wurden sie als dritter Abschlusskurs des Jahres offiziell verabschiedet und für ihre Leistungen geehrt.
Insgesamt waren 14 Auszubildende zu den Prüfungen angetreten. Elf von ihnen bestanden das Examen erfolgreich, drei weitere haben die Möglichkeit, die Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen.
Zur Examensfeier begrüßten Pflegedirektor Rayk Oemus-Diehl, Akademieleiterin Anke Kany, Kim Rupprecht und Fabian Polzer, Leitung der Berufsfachschule für Pflege sowie die Zentrale Praxisanleitung des konservativen Departements Carmen Baumgärtner die Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen. Die Übergabe der Zeugnisse und Urkunden bildete den Höhepunkt der Veranstaltung. Anschließend wurde beim Sektbuffet gemeinsam auf den erfolgreichen Abschluss angestoßen.
Hinter den Absolventinnen und Absolventen liegen drei anspruchsvolle Ausbildungsjahre. Die generalistische Pflegeausbildung verbindet theoretisches Fachwissen mit umfangreichen Praxiseinsätzen in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Insgesamt absolvieren die Auszubildenden rund 2.100 Unterrichtsstunden an der Pflegeschule sowie etwa 2.500 Praxisstunden in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und im ambulanten Bereich. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bereitet sie gezielt auf die vielfältigen Anforderungen des Pflegeberufs vor. Den Abschluss bildet das staatliche Examen mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen.
Mit dem erfolgreichen Examen stehen den neuen Pflegefachpersonen zahlreiche berufliche Wege offen. Neben dem direkten Einstieg in die Pflege bieten sich Spezialisierungen beispielsweise in der Intensiv- und Notfallpflege, der Pädiatrie oder der Anästhesie an. Auch Weiterbildungen zur Stationsleitung oder Praxisanleitung sowie ein Studium im Bereich Pflege oder Pflegepädagogik eröffnen zusätzliche Perspektiven.
Mit ihrem Abschluss leisten die Absolventinnen und Absolventen einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung und stärken zugleich einen Beruf, dessen Bedeutung für die Gesellschaft kontinuierlich wächst. Für die elf neuen Pflegefachpersonen beginnt nun ein neuer Abschnitt mit vielfältigen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten.