Neue Kooperationspartner, erweiterte Zielgruppen und steigende Mobilitätszahlen markieren einen wichtigen Schritt in der Internationalisierung der Ausbildung. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr wird das Programm nun deutlich ausgebaut. Neben dem bestehenden Kooperationspartner, dem St. Josef Krankenhaus Wien für Auszubildende in der Pflege, konnte mit dem Barmherzige Brüder Krankenhaus Wien ein weiterer Partner gewonnen werden. Dieses erweitert das Angebot erstmals auch auf Auszubildende der Operationstechnischen Assistenz (OTA).
ERASMUS+: Internationales Austauschprogramm wächst weiter
„Die konsequente Erweiterung unseres Erasmus+-Programms ist für uns ein zentraler Baustein, um Ausbildung zeitgemäß und zukunftsorientiert zu gestalten. Besonders freut mich, dass wir nun auch den OTA-Bereich einbinden und gleichzeitig neue internationale Partnerschaften aufbauen konnten. So eröffnen wir unseren Auszubildenden und Lehrkräften wertvolle Perspektiven über Ländergrenzen hinweg und stärken nachhaltig die Qualität unserer Bildungsarbeit”, so Sabine Schuler, Schulleiterin OTA/ATA-Schule und Erasmus+-Koordinatorin der UMM Akademie.
Parallel dazu laufen aktuell weitere Kooperationsanfragen in Österreich: In Salzburg, Innsbruck und Graz werden Partnerschaften für die Bereiche Pflege, OTA sowie Physiotherapie geprüft. Ziel ist es, das Netzwerk internationaler Einsatzmöglichkeiten kontinuierlich zu erweitern und den Auszubildenden ein noch breiteres Spektrum an fachlichen und kulturellen Erfahrungen zu ermöglichen.
Auch im Bereich der Personalentwicklung wurden neue Impulse gesetzt: Für das Jobshadowing von Lehrkräften bestehen Kooperationen mit dem Bildungszentrum Gesundheit Basel sowie ganz aktuell mit der Akademie des Barmherzige Brüder Krankenhauses Wien. Damit wird nicht nur die Ausbildung der Auszubildenden internationaler, sondern auch die pädagogische Weiterentwicklung des Lehrpersonals gezielt gefördert.
Die steigende Nachfrage und erfolgreiche Umsetzung spiegeln sich in den aktuellen Projektzahlen wider: Im laufenden Erasmus+-Projekt 2025/2026 sind bereits sechs von insgesamt acht geplanten Mobilitäten für Auszubildende organisiert oder in Durchführung. Zudem werden beide vorgesehenen Jobshadowing-Maßnahmen für Lehrkräfte realisiert.
Für das kommende Projektjahr 2026/2027 ist eine weitere Ausweitung geplant. Vorgesehen sind acht Mobilitäten für Auszubildende sowie erstmals vier Jobshadowing-Aufenthalte für Lehrkräfte. Damit wird die Internationalisierung der Akademie strukturell weiter verankert und ausgebaut.
Das Erasmus+-Programm der Europäischen Union bietet dabei die Grundlage für diese Entwicklung. Durch die Akkreditierung der UMM Akademie können Fördermittel gezielt genutzt werden, um internationale Lernaufenthalte zu ermöglichen und finanzielle Unterstützung für Reise, Unterkunft und Verpflegung bereitzustellen.
Mit dem konsequenten Ausbau des Programms stärkt die UMM Akademie nicht nur ihre Attraktivität als Ausbildungsstätte, sondern setzt auch ein klares Zeichen für eine moderne, international vernetzte und zukunftsorientierte Gesundheitsausbildung.