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Physiotherapie zum Mitmachen: Bewegungsstation beim Teddybärkrankenhaus

Mit einer eigenen Bewegungsstation war die Physiotherapieschule der Akademie der Universitätsmedizin Mannheim Teil des Teddybärkrankenhauses. Die Auszubildenden gestalteten ein Mitmachangebot, das Kindern die Themen Bewegung, Atmung und Körperwahrnehmung auf spielerische Weise näherbrachte.

Auszubildende der Physiotherapieschule vermitteln Kindergartenkindern spielerisch Yoga-Übungen

Dafür hatten die angehenden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten drei Stationen vorbereitet. Im Mittelpunkt standen Übungen rund um Atmung und Lunge, verschiedene Bewegungsangebote sowie Yoga-Elemente mit Vergleichen aus der Tierwelt. Ergänzt wurde das Programm durch Übungen zur Fuß- und Beinmotorik, den Einsatz von Igelbällen zur Wahrnehmungsförderung und kleine Geschicklichkeitsaufgaben, bei denen beispielsweise Sandsäckchen bewegt werden mussten.

„Unser Ziel ist es, Kindern schon früh die Freude an Bewegung näherzubringen und ihnen zu zeigen, wie spannend der eigene Körper sein kann. An unseren Stationen dürfen sie ausprobieren, entdecken und erleben, wie Bewegung, Atmung und Körperwahrnehmung zusammenhängen“, erklärt Lisa Hettinger, Lehrkraft an der Physiotherapieschule der Akademie UMM.

Ob beim Lungentraining, bei Yogaübungen oder bei spielerischen Bewegungsaufgaben – stets standen Neugier, Aktivität und das eigene Erleben im Vordergrund. Die Kinder konnten unterschiedliche Bewegungsformen kennenlernen und erfahren, wie sich körperliche Aktivität direkt auf das Wohlbefinden auswirkt.

Für die Auszubildenden bot die Veranstaltung zugleich die Möglichkeit, ihr Fachwissen praxisnah einzusetzen und Gesundheitsförderung unmittelbar erlebbar zu machen.

„Mit den verschiedenen Bewegungs- und Atemangeboten möchten wir spielerisch ein Bewusstsein für Gesundheit schaffen. Ob Yoga mit Tierbewegungen, Übungen für die Fußmotorik oder kleine Atemtrainings – die Kinder lernen ganz nebenbei, wie wichtig Bewegung und Atmung für ihr Wohlbefinden sind und können dabei vielleicht sogar neue Interessen für Sport und Aktivität entwickeln“, so Hettinger.

Die Bewegungsstation ergänzte das Angebot des Teddybärkrankenhauses um einen präventiven Ansatz und vermittelte den Kindern altersgerecht die Bedeutung von Bewegung und körperlicher Aktivität für die Gesundheit.

Das Teddybärkrankenhaus wird von Medizinstudierenden organisiert und verfolgt das Ziel, Kindern die Angst vor Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten zu nehmen. Gemeinsam mit ihren Kuscheltieren durchlaufen die jungen Besucherinnen und Besucher verschiedene Stationen einer medizinischen Behandlung – von der Untersuchung über die Diagnostik bis hin zu möglichen Eingriffen. Indem die Kinder aktiv in die Behandlung ihrer Plüschpatienten eingebunden werden, lernen sie spielerisch medizinische Abläufe kennen und können Fragen stellen, die sie im echten Klinikalltag vielleicht beschäftigen würden.

Neben der Vermittlung von Wissen über Gesundheit und Medizin stehen dabei vor allem das Verstehen, Mitmachen und Erleben im Vordergrund. Ergänzende Angebote wie die Bewegungsstation der Physiotherapieschule erweitern diesen Ansatz um wichtige Aspekte der Gesundheitsförderung und Prävention. So wird den Kindern früh vermittelt, dass Gesundheit nicht nur durch medizinische Behandlung, sondern auch durch Bewegung, Körperwahrnehmung und einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper unterstützt werden kann.

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