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Machbarkeitsstudie: Neue Wege für die Anästhesie der Zukunft

Universitätsmedizin Mannheim und Fresenius Kabi untersuchen, wie KI auf Basis von Monitoring-Daten zu einer sicheren und schonenden Narkose beitragen kann.  

Prof. Dr. med. Grietje Beck, Dr. Matthijs Groot Wassink, Sandra Henek

Im OP ist eine möglichst präzise Steuerung der Narkose entscheidend für eine sichere und schonende Behandlung von Patientinnen und Patienten. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Universitätsmedizin Mannheim und Fresenius Kabi, wie sich die anästhesiologische Versorgung mithilfe datenbasierter Medizin und Medizintechnik weiter verbessern lässt. 

Prof. Dr. med. Grietje Beck, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensiv- und Schmerzmedizin am Universitätsklinikum Mannheim, erklärt: „Wir sind bereits heute sehr gut darin, Narkosen individuell und schonend auf die Patientinnen und Patienten abzustimmen. Mit der Machbarkeitsstudie wollen wir nun noch eine Stufe weitergehen, um herauszufinden, wo wir die Anästhesie während einer OP noch weiter optimieren können.“

Ziel des Projekts sind mehr Sicherheit während der Narkose, eine schonendere Behandlung und ein geringeres Risiko für ein postoperatives Delir. Perspektivisch kann dies auch dazu beitragen, die Dauer des Krankenhausaufenthalts für Patientinnen und Patienten zu verkürzen. 

Die Zusammenarbeit verbindet die klinische und wissenschaftliche Expertise der Universitätsmedizin Mannheim mit den Kompetenzen von Fresenius Kabi im Bereich der Medizintechnik. Die Unterzeichnung einer Machbarkeitsvereinbarung bildet den Grundstein für eine umfassendere strategische Industriepartnerschaft und bietet die Basis für künftige Innovationen in der perioperativen Versorgung. 

Sandra Henek, Kaufmännische Geschäftsführerin der Universitätsmedizin Mannheim, betont: „Diese Partnerschaft bringt medizinische Exzellenz und technologische Kompetenz zusammen. Gemeinsam können wir Entwicklungen schneller voranbringen und medizinischen Fortschritt unmittelbar für die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten nutzbar machen.“ 

Auch Dr. Matthijs Groot Wassink, President of MedTech bei Fresenius Kabi, stellt den gemeinsamen Anspruch an die Versorgung in den Mittelpunkt: „Partnerschaften sind für die Weiterentwicklung der Patientenversorgung von entscheidender Bedeutung. Durch die Bündelung von klinischem Fachwissen, wissenschaftlichem Austausch und Medizintechnik können wir gemeinsam lernen und neue Wege erschließen, um medizinisches Fachpersonal zu unterstützen und die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern. Wir freuen uns, dieses Projekt gemeinsam mit der Universitätsmedizin Mannheim auf den Weg zu bringen, und blicken erwartungsvoll auf den Aufbau einer langfristigen strategischen Partnerschaft.” 

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