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Die Sektion für Schulter- und Ellenbogenchirurgie am Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum (OUZ) der Universitätsmedizin Mannheim ist spezialisiert auf die umfassende Diagnostik sowie die moderne konservative und operative Behandlung sämtlicher Erkrankungen, Funktionsstörungen und Verletzungen des Schulter- und Ellenbogengelenks.
Als universitäres Kompetenzzentrum vereint die Sektion langjährige klinische Erfahrung mit innovativen, wissenschaftlich fundierten Therapiekonzepten und einem ganzheitlichen Verständnis für die zentrale Bedeutung der Gelenkfunktion im Alltag, im Beruf und im Sport.
Sprechstunde & Termine
Montags, 8:30 – 14:30 Uhr
Telefon 0621/383-4537
E-Mail ouzinfo@umm.de
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Zuweiserinformationen
Zweitmeinung oder
interdisziplinären Fallbesprechung
für komplexe Fragestellungen
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Das Behandlungsspektrum reicht von schonenden minimal-invasiven und arthroskopischen Verfahren über komplexe rekonstruktive Eingriffe bis hin zu modernsten endoprothetischen Versorgungen. Dadurch können sowohl häufige als auch hochkomplexe Krankheitsbilder zielgerichtet, präzise und mit höchstem Qualitätsanspruch behandelt werden. Ziel jeder Therapie ist es, Schmerzen nachhaltig zu lindern, die Beweglichkeit und Belastbarkeit der Gelenke wiederherzustellen und die individuelle Lebensqualität langfristig zu verbessern.
Unsere Expertise für Ihre Gesundheit
Das Team der Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Prof. Dr. med. Michael Hackl
Klinikdirektor
Klinikdirektor für Unfallchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzweiterbildung Spezielle Unfallchirurgie
Zusatzweiterbildung Handchirurgie
Expertenzertifikat der D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE)
AGA Faculty Member
Dr. med. Michael Kimmeyer
Sektionsleiter Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Oberarzt
Sektionsleiter Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Basiszertifikat der D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE)
AGA Certified Surgeon
AGA Shoulder Arthroscopy Fellowship Trained
Individuelle Therapie und präzise Diagnostik
Erkrankungen und Verletzungen des Schulter- und Ellenbogengelenks sind in ihrer Ausprägung und funktionellen Bedeutung sehr unterschiedlich. Neben der medizinischen Befundlage werden daher persönliche Faktoren wie Alter, berufliche Belastung, sportliche Aktivität, Begleiterkrankungen sowie individuelle Zielsetzungen in die Therapieplanung einbezogen.
Grundlage jeder Behandlung ist eine präzise Diagnostik mittels strukturierter klinischer Untersuchung sowie moderner Bildgebung. Zum Einsatz kommen hochauflösender Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT) und – bei komplexen Fragestellungen – dreidimensionale Rekonstruktionen. Auf dieser Basis erfolgt eine individuell abgestimmte Therapieentscheidung, die konservative und operative Optionen gleichermaßen berücksichtigt.
Interdisziplinäre Versorgung
Als Teil eines universitären Maximalversorgers besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit weiteren Fachdisziplinen wie
- Radiologie
- Neurologie
- Rheumatologie
- Schmerzmedizin
- Anästhesiologie
- Physiotherapie, Ergotherapie und Rehabilitation
Insbesondere bei komplexen Krankheitsbildern, Mehrfachverletzungen oder relevanten Begleiterkrankungen ermöglicht dieser fachübergreifende Ansatz eine umfassende, ganzheitliche und sichere Versorgung.
Universitäre Medizin, Forschung und Innovation
Die Sektion gestaltet die Weiterentwicklung der Schulter- und Ellenbogenchirurgie aktiv mit. Im eigenen biomechanischen Labor werden neue Implantate, Nahttechniken und operative Verfahren unter realitätsnahen Bedingungen wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt. Dadurch können moderne rekonstruktive Konzepte unmittelbar in die klinische Versorgung übertragen werden.
Ergänzend werden regelmäßig klinische Studien durchgeführt, unter anderem zu Themen wie Rotatorenmanschettenheilung, Schulterinstabilität, Ellenbogenrekonstruktion und Endoprothetik. Die Teilnahme am Schulter- und Ellenbogenprothesenregister (SPR/EPR) der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) ermöglicht eine kontinuierliche Qualitätssicherung der eingesetzten Implantate und trägt zur Weiterentwicklung der endoprothetischen Versorgung auf nationaler Ebene bei.
Qualität, Sicherheit und Zertifizierungen
Hohe Behandlungsqualität bedeutet operative Präzision, strukturierte Abläufe, transparente Ergebnisanalyse und kontinuierliche Weiterentwicklung. Die Qualität der medizinischen Versorgung wird durch unabhängige Zertifizierungen bestätigt. Die Sektion trägt das DVSE-Endoprothesensiegel „Bronze“ (2025) für herausragende Qualität in der Schulterendoprothetik.
Darüber hinaus verfügen Prof. Dr. med. Michael Hackl sowie Dr. med. Michael Kimmeyer über personenbezogene Zertifikate der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) und der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA).
Das OUZ wurde von der europäischen Fachgesellschaft für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (European Society for Surgery of the Shoulder and Elbow) als "Education Centre" zertifiziert.
Diese Auszeichnungen stehen für höchste Standards in Diagnostik, Operationstechnik, Nachbehandlung und Patientensicherheit.