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Internationale Bühne: UMM-Expertise bei EHRA-Kongress in Paris

Beim diesjährigen EHRA-Kongress in Paris wurde die UMM mit ihrer herausragenden Expertise in der kardialen Device-Therapie durch Prof. Jürgen Kuschyk vertreten.

v.l.n.r.: Prof. Cecilia Linde, Prof. Nadia Aspromonte, Prof. Daniele Masarone, Prof. J. Kuschyk, Prof. Niraj Varma

Die Universitätsmedizin Mannheim ist seit Jahren ein etablierter und international sichtbarer Standort in der kardialen Device-Therapie. Prof. Dr. med. Jürgen Kuschyk leitet den Bereich der kardialen Device-Therapie innerhalb der Sektion für Invasive Kardiologie, Elektrophysiologie und Device-Therapie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Ibrahim Akin) und vertritt die Mannheimer Expertise regelmäßig auf führenden internationalen wissenschaftlichen Plattformen. Zuletzt war er auf dem Jahreskongress der European Heart Rhythm Association (EHRA) in Paris präsent, der wichtigsten europäischen Fachveranstaltung für Elektrophysiologie und kardiale Device-Therapie.

In einer hochklassigen EHRA Faculty-Sitzung zur kardialen Kontraktilitätsmodulation (CCM), geleitet von Prof. Cecilia Linde und Prof. Michael Glikson, diskutierte er gemeinsam mit internationalen Experten aktuelle Entwicklungen und brachte die über mehr als 20 Jahre aufgebaute klinische und wissenschaftliche Expertise der Universitätsmedizin Mannheim ein.

Ein besonderes Highlight stellte das Satellitensymposium zur Leadless Pacing-Therapie dar: Vor rund 1.000 Zuhörern in einem vollständig ausgelasteten Saal wurde das Thema entlang zentraler klinischer Fragestellungen strukturiert aufgearbeitet – von Evidenz und Datenlage über modulare Konzepte und Kosteneffektivität bis hin zu patientenzentrierten Workflow-Strategien. Die hochrangige internationale Faculty und das große Interesse des Auditoriums unterstrichen die Dynamik dieses Therapiefeldes.

Die Universitätsmedizin Mannheim verfügt über ausgewiesene Schwerpunkte in der modernen Device-Therapie. Dazu zählen die Herzinsuffizienztherapie mit kardialer Resynchronisation (CRT) und kardialer Kontraktilitätsmodulation (CCM), in der für Letztere eine der weltweit größten Patientenkohorten aufgebaut wurde und die wissenschaftliche Entwicklung maßgeblich mitgestaltet wird.

Ein besonderer Fokus liegt auf nicht-transvenösen Therapiekonzepten der Defibrillation und des Pacings. Hierzu zählen subkutane und extravaskuläre Defibrillator-Systeme sowie Leadless Pacing-Verfahren. Diese Ansätze ermöglichen eine signifikante Reduktion elektrodenassoziierter Komplikationen im Vergleich zu transvenösen Systemen. Die Universitätsmedizin Mannheim ist in diesen Bereichen seit der frühen klinischen Entwicklung wissenschaftlich aktiv, hat deren Etablierung mitgestaltet und engagiert sich sowohl in internationalen Studien als auch in der strukturierten Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten.

Als Referenz- und Ausbildungszentrum mit internationaler Nachfrage verbindet die Universitätsmedizin Mannheim klinische Anwendung, wissenschaftliche Weiterentwicklung und strukturierte Wissensvermittlung in der kardialen Device-Therapie.

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